Poesie

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Abendstern
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38, Weiblich

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Re: Poesie

von Abendstern am 08.05.2009 16:26

1000

Mein Herz genäht mit 1000 Stichen
Zersprungen einst in viele Scherben
Verheilt war es fast ganz und gar
Bis es erneut zerriss in diesem Jahr

Wer flickt die Ränder neu zusammen
Wer heilt was Trauer neu zerriss
Wer näht mit 1000 neuen Stichen
Was niemals mehr zu retten ist

1000 kleine Puzzlestückchen
Sind verteilt in alle Welt
Wem gelingt es sie zubinden
Der sie dann zusammen stellt

Wie ein Meer aus 1000 Tränen
Das ein einzig Kind geweint
Keiner kennt sein ewig Sehnen
Denn jeder seinen Geist verneint


23.08.2008


Wieder ein Gedicht von mir, zwar auch nich top aktuel, aber ich werde nach und nach erst mal die alten bzw älteren Sachen einstellen.

Bitte gern Meinungen und Komentare dazu!

http://www.howrse.de/?parrain=Tuomari



Feentanz

Manchmal nur in klaren Nächten
Kann man sehen an den Bächen
Kleine zarte Elfenwesen

Geht es dann an Mitternacht
Glitzert in des Mondes Pracht
Der Schimmerwesen Flügel

Feen lauschen der Musik
Gesellensich zum Tanze
Bis ein neuer Morgen kommt
Und des Mondes nächster Reigen

30.10.09

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Abendstern
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38, Weiblich

Beiträge: 33

Re: Poesie

von Abendstern am 08.05.2009 16:27

Weltentod


Warum der Welten schwere Last
Den Menschen so erdrücket hat
Sein Lieb und Freud er aufgegeben
Um in der Angst und Pein zu leben

Hoffnung fehlt in jedem Raum
Der Mensch kennt sie nur noch im Traum
Tränen, Leid und das Verderben
Wollen seine Freunde werden

In Schand er sich ein Heim gebaut
Den Frohsinn hat er längst vergrault
Wo einst die Kinder lachend spielten
Sieht man heut des Krieges Blüten

In dieser Welt zu leben
Das ist einst schön gewesen
In heut’ ger Zeit es grauet mir
Will ich nicht mehr leben hier

Der Mensch die Welt zu Grunde richtet
Weil er auf Freud und Lieb verzichtet
Soll er sein Grabe doch erbauen
Ich wird die Menschheit nicht betrauern




26.02.2008

http://www.howrse.de/?parrain=Tuomari



Feentanz

Manchmal nur in klaren Nächten
Kann man sehen an den Bächen
Kleine zarte Elfenwesen

Geht es dann an Mitternacht
Glitzert in des Mondes Pracht
Der Schimmerwesen Flügel

Feen lauschen der Musik
Gesellensich zum Tanze
Bis ein neuer Morgen kommt
Und des Mondes nächster Reigen

30.10.09

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Abendstern
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38, Weiblich

Beiträge: 33

Re: Poesie

von Abendstern am 08.05.2009 16:30

Ein kleiner Engel für die Nacht

Silbrig schimmernd singt die Nacht
Ein toter Engel zum Leben erwacht
Hat lange geschlafen in finsterer Erde
Seine Liebe zu neuer Flamme nun werde

Ein Kleid aus reinem Sternenschein
Hüllt das zarte Mädchen ein
Tränen laufen hinab ihre Wangen
Ergriffen von der Nacht wehklagendem Bangen

Hört den Wind im Walde rauschen
Will seine Trauer gegen Freude tauschen
Singt ein leises süßes Lied
Das Leiden der Natur wie Wasser in der Erd’ versiegt

Schwebt sie nun mit leisen Sohlen
Ein seichter Wind beginnt zu toben
Des kleinen Engels Übermut
Der nun im lichten Scheine ruht
Seine Melodie noch lange klingt
Ein jedes Tierlein sie jetzt singt

Der ganze Chor sich still erhebt
Und taucht die Welt in zartes Licht
Sodass die Trauer nun zerbricht
Befreit die Nacht von Schmerz und Pein
Von des kleinen Mädchens Händelein

11.08.07

So das wars erst mal wieder, weitere werden folgen, schreibt bitte ger Meinungen, Gedanken, vielleicht auch Erinnerungen, falls entstehen, auf zu allen drei Texten.
Würden mich sehr interessieren

http://www.howrse.de/?parrain=Tuomari



Feentanz

Manchmal nur in klaren Nächten
Kann man sehen an den Bächen
Kleine zarte Elfenwesen

Geht es dann an Mitternacht
Glitzert in des Mondes Pracht
Der Schimmerwesen Flügel

Feen lauschen der Musik
Gesellensich zum Tanze
Bis ein neuer Morgen kommt
Und des Mondes nächster Reigen

30.10.09

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Abendstern
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38, Weiblich

Beiträge: 33

Re: Poesie

von Abendstern am 17.05.2009 22:56

Totenstarre

Kalt und starr
Liegst Du vor mir
Und blickst mich an
Aus leeren Augen

Kalt und starr
Liegst Du vor mir
Kein Muskel Deines Körpers
Regt sich mehr

Kalt und starr
Liegst Du vor mir
Deine Brust hebt sich
Nicht mehr

Kalt und starr
Liegst Du vor mir
Und kein Atem
Dringt aus Deinem Mund

Kalt und starr
Liegst Du vor mir
Und ich merke
Ich schau' mich selber an

17.05.09


Ein ganz Frisches eben erst entstanden, ihr seid die Ersten die es lesen.

http://www.howrse.de/?parrain=Tuomari



Feentanz

Manchmal nur in klaren Nächten
Kann man sehen an den Bächen
Kleine zarte Elfenwesen

Geht es dann an Mitternacht
Glitzert in des Mondes Pracht
Der Schimmerwesen Flügel

Feen lauschen der Musik
Gesellensich zum Tanze
Bis ein neuer Morgen kommt
Und des Mondes nächster Reigen

30.10.09

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Leandra93
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Re: Poesie

von Leandra93 am 05.06.2009 18:04

Dein Grab


Chorus:
Ich stehe hier an deinem Grab
Hab das alles nicht gewollt
Bereue zu tief dass ich dich alleine ließ
Mit dir ist auch ein Stück von mir gestorben
Flieg jetzt weit, weit weg in die Dunkelheit


Es war eine schöne Zeit
Die wir zusammen hatten
Ich habe jede Sekunde genossen
Von Kindes an

Chorus

Gewaltsam, wurdest du von mir gerissen
Ohne Vorwarnungen, ohne ein Anzeichen
Gestern standest du noch neben mir
Heute liegst du schön und bleich in deinem ewigen Bett

Chorus

Was soll ich nur ohne dich tun
Du hast mir so oft geholfen, mich so viel gelehrt
Ich werde die jagen
Die dich mir so grausam nahmen

Chorus

Ich würde alle tun, um deine Stimme noch einmal zu hören
Deine langen hellbraune Haare im Wind flattern zusehen
Und zu spüren wie deine grünen Augen mich durchforschten



Doch ich stehe hier an deinem Grab
Werde dich nie wieder sehen
In meinem Herzen wirst du weiterleben
Meine Trauer wird zu Verzweiflung, zu Hass
Hass auf die, die dich mit Gewalt aus dem Leben rissen


Bereue Zu tief, dass ich dich alleine ließ
Mit dir ist auch ein Stück von mir gestorben
Ich lass dich los, lass doch gehen
Flieg, flieg weit in die Nacht



Ich vermisse dich so sehr, das mein Herz zu zerspringen droht



Bevor jemand fragt es ist niemand gestorben oder so. Dieses Gedicht ist mir eingefallen, als ich das Lied "Tanz auf dem Vulkan" von subway to sally gehört habe.

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Leandra93
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32, Weiblich

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Re: Poesie

von Leandra93 am 16.06.2009 17:43

Schreie

Wieder hat der Tag nichts gebracht
Er war gleich einer dunklen Nacht

Eine Maske Tag für Tag
Doch was sich dahinter verbirgt, ist allen egal

HILFE! Hört mich den keiner Schreie
Warum bleiben meine verzweifelten Rufe unbeantwortet
Ich bin gefangen ihn mir selbst und schreie nach Rettung
Doch ihr seht das nicht, Schaut weg, Hört weg und ignoriert mich
Wann werde ich endlich Frei sein

Allein gelassen von denen die mich eigentlich Lieben sollten
Habe schon viel zu viele Tränen vergossen und vergieße noch mehr

Meine Hoffnung, meine Liebe und mein Mut ist der Anker im tosenden Meer
Ein Licht so nah und doch so fern gibt mir Kraft und hält mich fest

HILFE…

Alle sehen mich wie eine Rose die erblüht
Doch in mir bin ich eine kleine ungeöffnete Knospe

Ich bin gefangen innerlich wie äußerlich, klammere mich an das Licht
Doch ich weiß “Am Ende bin ich doch wieder allein“

HILFE…

Das Licht wird schwächer und das Meer überrollt mich
Doch ich schwimme immer wieder nach oben und verstecke meine Gefühle
Will nicht mehr allein sein, will frei sein, will Laufen, springen, lachen
Doch ich bin gefangen und werde es immer sein
Wann ist dieser Wahnsinn endlich vorbei

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Leandra93
Administrator

32, Weiblich

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Re: Poesie

von Leandra93 am 19.06.2009 16:22

Entscheidung

Sehnsucht erwacht
Ganz leise und unerwachtet bei dir
Leidenschaft wird angefacht
Nur weil ich dich seh
Sicherheit wird erweckt
Wenn ich in deiner nähe bin
Doch was soll ich tun
Ich dreh mich im Kreis
Ich kann mich nicht Entscheiden
Schreie Lautlos
Laufen will ich, weit weg
Und doch bleibe ich
Und dreh mich im Kreis
Auf der Suche nach dem Notausgang
Jedoch mein Herz weiß, es muss bleiben
Sonst zerbricht es
Stück für Stück
Heilen kann es nur mit einem Kuss
Durch den du mich tötest
Und ich doch nicht Tod bin
Der mir Leben einhaucht
Und ich doch nicht Lebe
Durch den wir eins werden
Und doch zwei bleiben

Ganz Neu. Hoffe es gefällt euch.

geschrieben am 18. Tag des 6 Monats im Jahre unseres Herrn 2009 um 23:44 uhr

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Abendstern
Administrator

38, Weiblich

Beiträge: 33

Re: Poesie

von Abendstern am 28.06.2009 20:19

Nie vergessen

Der Himmel ist trüb und dunkel
Kein Stern erleuchtet die Nacht
Es ist kühl und ich sitze im Sand
Um den Wellen des Meeres zu lauschen

Tränen fließen meine Wangen hinab
Warum?

Der Mann den ich liebte ist tot
Er starb in meinen Armen
Wollte mich doch nur beschützen
Vor diesem Ding das mich anfiel

Tränen fließen hinab meine Wangen
Warum?

Es hatte sich von hinten angeschlichen
Sich in meinem Hals verbissen
Der Mann den ich liebte
Hetzte auf das Tier zu

Tränen fließen hinab meine Wangen
Warum?


Er gab sein Leben um meines zu retten
Heute bin ich nicht anders als dieses Ding
Das ein Wolf gewesen war
Aber ich erinnere mich noch an die Worte

Tränen laufen hinab meine Wangen
Warum?

Der Mann den ich liebte sagte
Sterbend in meinen Armen
“Ich werde dich niemals vergessen”

Gez: 18.06.09


Schluss

Was für’ne Hektik
Was für’n Trara
Du warst plötzlich
Nicht mehr da

Ich suchte überall
Doch kein Zeichen
Wo immer ich war

Wo bist du
Was ist gescheh’n
Warum lässt du
Mich einfach gehen

Verdammt ich lieb dich
Was ist los
Wohin bist du denn bloß

Du hast nie etwas gesagt
Das dich an mir
Gestöret hat

Du bist weg
Was soll ich tun
Lass eine Gedanken
Endlich ruh’n

Gez: 20.06.09


Ich war wie ihr seht mal wieder kreativ.
Schreibt mir gern was ihr von Stil Art und Thema haltet.

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Kann man sehen an den Bächen
Kleine zarte Elfenwesen

Geht es dann an Mitternacht
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Feen lauschen der Musik
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Leandra93
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Re: Poesie

von Leandra93 am 02.07.2009 18:34

Der Stil gefällt mir, aber nach dem ich den ANfang gelesen habe hat der Schluss mich ganz erhlich überrascht. Erst so ruhig und dann so, ich weiß nicht, ich kann es nicht beschreiben.

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Abendstern
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38, Weiblich

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Re: Poesie

von Abendstern am 05.07.2009 17:00

Welches Gedicht meinst du denn? Wäre mir wichtig das du evtl noch paar Worte schreibst.

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